GPS – wie Empfang verbessern?

Mitten in der Fläche, ohne Landmarken oder sonstige Orientierungspunkte oder bei einer langen Autofahrt kommt uns das Smartphone mit GPS sehr gelegen. Doof nur, wenn das GPS nicht funktioniert oder keine Verbindung zu ausreichend vielen Satelliten (mindestens drei werden für eine Positionsbestimmung benötigt) hergestellt werden kann oder der GPS Fix Ewigkeiten benötigt. Hohe Gebäude oder viel Metall in der Umgebung können ebenso zu einem Ausfall des GPS Signals führen.

Durch und durch… Lost

Screenshot Android App GPS STatus&Toolbox, keine Verbindung zu Satelliten möglich

Jedoch ist für die Arbeit mit mobilen Apps zur Datenerhebung ist eine stabile und vor allem möglichst genaue Positionsbestimmung wichtig. Mit einigen Tricks kann der GPS-Empfang eures Gerätes durchaus verbessert werden.

  • GPS Ortungen sind nicht sehr akkuschonend und verbrauchen Energie. Der Akku sollte bei Einsatzbeginn geladen sein; eine PowerBank kann im Gelände sehr nützlich werden.
  • „High Accuracy“ Modus: Unter Einstellungen findet ihr die Standortdienste; unter Modus wählt ihr „hohe Genauigkeit“ -> somit werden auch Wlan-Netzwerke zur Positionsbestimmung genutzt; ebenso euer (falls vorhanden) mobiles Internet sowie GPS.
  • Der GPS Fix dauert sehr lang, wenn man die Position erneut bestimmen möchte; um die Verbindung zu den Satelliten nicht abreißen zu lassen, bietet es sich an, die Verbindung künstlich über eine App bestehen zu lassen. Hier leistet „GPS Connected“ gute Dienste
  • Manchmal bleibt das Smartphone an bestimmten Satelliten hängen- um sich neu zu positionieren, kann man die GPS Daten mithilfe einer App aktualisieren. Empfehlenswert ist „GPS Status & Toolbox“. Hier setzt ihr das A-GPS zurück.
  • Falls dies alles nicht hilft: Osten ist da, wo die Sonne aufgeht.

Kurz und unnötig, aber nice to know: Das mittlerweile in fast allen mobilen Geräten verbaute GPS (Global Positioning System) wurde in den 1970ern vom amerikanischen Militär entwickelt und ist ein satellitengestütztes Positionierungssystem; das russische Pendant nennt sich GLONASS. Um unabhängig von militärisch genutzten Positionierungssystemen zu sein, entwickelt die EU seit geraumer ihr eigenes System- Galileo, welches in einigen Jahren funktionsfähig bzw. umfassend nutzbar sein soll.

Für ausführliche Informationen schlagt im Leitfaden zu mobilem GIS der TU München nach:

» Hier geht es zum kostenlosen PDF der TU München

Kategorien: Phase 2: Projekt

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