Zettelchaos?! War gestern!

Wer kennt es nicht? Tagelang wird über dem Forschungsdesign gebrütet, die Fragebögen werden erstellt, ausgedruckt und ab geht’s mit dem Klemmbrett und einer Menge Motivation in das Untersuchungsgebiet. Dort angekommen wird fleißig befragt, beobachtet, notiert und geforscht. Zack… ein Windstoß und die Fragebögen lernen fliegen, der Stift fällt auf den Boden und ist unauffindbar – das Chaos beginnt.

Chaos beseitigen- mit GeoODK

Die von uns genutzte Android App „GeoODK Collect“* erleichtert das mobile Erheben, Zusammenführen und Exportieren von (georefferenzierten) Daten; sie wurde an der University of Washington entwickelt, um im planerischen Bereich oder auch im Katastrophenmanagement eine Software zu designen, die den sich ständig ändernden Ansprüchen und Anforderungen dieser Gebiete entspricht. GeoODK Collect verfügt über diverse Möglichkeiten diese Daten (standortbasiert) aufzunehmen; auch die klassischen Fragebögen/Forms, lassen sich hiermit gut kombinieren und implementieren. Die App, installiert auf Tablet oder Smartphone, ergänzt bzw. ersetzt Klemmbrett, Papier und Stift. Der Einsatz solch einer App lässt dem Forscher mehr Zeit für Auswertung und Analyse der Daten sowie die Beantwortung der Forschungsfrage, da die langwierige Transkription oder Digitalisierung der erhobenen Daten wegfällt.

Im Wintersemester 17/18 sind im Rahmen des Projekts ausführliche Tutorials zur App entstanden, welche in den Wikis zusammengeführt werden.

HIER DIREKT LOSLEGEN:

»» Hier findet ihr die App GeoODK Collect via Google Play

 

 

 

 

»» Hier findet ihr unser    Mapping-Wiki

 

 

 

 

»» Hier findet ihr unser Lehrkonzepte-Wiki

 

 

 

 

Im Sommersemester 2017 ließen Tests, verschiedener Datenerhebungs-Apps, Stärken und Schwächen der getesteten Applikationen sichtbar werden; GeoODK Collect bietet unter allen Apps durchweg praktikable Anwendungen (Stichwort Usability) und überzeugt durch die Möglichkeit die erhobenen Daten auf einem eigenen Aggregate Server speichern zu können (Stichwort Datenschutz). Da in Planung und Forschung etc. ständig neue Ansprüche an die mobile Datenerhebung gestellt werden, lässt sich die App durch den frei verfügbaren Open Source Quellcode selbstständig erweitern und modifizieren (umfassende Android Coding-Kenntnisse allerdings vorausgesetzt).

Ähnlich zur analogen Erhebungsmethode muss der Fragebogen/Form gewissenhaft erstellt werden; diese Datei wird darauf in die App geladen bzw. über einen Server zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer eine Erhebung können diese auf ihr Gerät herunterladen. Das Erheben der Daten im Gelände kann offline erfolgen, was den Nutzer unabhängig von der mobilen Datenverbindung macht. Zudem können gleichzeitig diverse Nutzer auf unterschiedlichen Geräten an einem Projekt arbeiten. Die gewonnenen Datensätze lassen sich, nach Einrichtung eines solchen, auf einem eigenen (unternehmensunabhängigem) Server speichern und runterladen. Dies ermöglicht einen datenschutzbewussten Umgang mit den Erhebungsdaten. Werden die Daten von einer Einzelperson erhoben, ist es nicht nötig die Daten über das Internet zu schicken. Hier können die ausgegebenen Dateien direkt in GIS eingespeist werden.

Derzeit nur für Android verfügbar, eine iOS Version ist nicht in Planung (Stand Februar 2018).

Letztes Update: 02.02.2018

Best-Practice-Beispiele:

»» Hier geht es zur Seite des Unikatasters

 

 

 

 

»» Hier geht es zur Seite von „Sich frei bewegen“